angelikademel

28. Oktober 2009

Liebe …so what

Abgelegt unter: Allgemein — angelikademel @ 09:28

sagte heute viola zu mir.wir waren im cafe und ich habe ein wenig versucht zu weinen.
es deprimierte mich, dass es nicht klappte.ich preßte wie verrückt, doch keine einzige träne entsprang meiner tränendrüse.
ich dachte an omas tod,an selbstmordattentäter, an kinderschänder an terroristen, an blaublütige hengste, an hunde,
an den iran, an bush, an aussterbende wale, an toto- der gestorben ist, an die streitereien der islamis untereinander und an die israelis die ich kenne und die mit mir nur
englisch reden, wenn sie gütig sind, ich dachte an meine nachbarin  ,ihren armen mann,der sie finanzieren muß ,ich visualisierte die kahlköpfige bildschöne britney und ich dachte an die klimaverschiebung, darüber dass unser joschka nicht mehr außenminister ist, und dass frau merkel keine kinder kriegen konnte, ich dachte an ursulas einsame kinder die die mami nur per handy sehen, ich dachte an die armen kinder die die jolis und madonnas alle adoptieren, und die sie kaufen mit ihrem geld und an die mütter und deren trauer nach dem verkauf,ich dachte an die oscarverleihung und wie dämlich so ein event ist, ich dachte an die  armen raf-terroristen wie schlecht sie nach mehrfachmorden behandelt wurden, an die mütter die ihre toten kinder nach morden und vergewaltigung beweinen und ich dachte an die armen hausfrauen in diesem staat die nun arbeiten müssen, weil unsre ursula kinderkrippen baut.
tja die sind in verzug nun,die armen überarbeiteten hausfrauen,die sichs doch so bequem eingerichtet haben,mit ausschlafen und tütenessen und fernseher und pc, ja die tun mir besonders leid.denn gebären allein schützt vor arbeit ,vor richtiger
arbeit im team nicht, ja diese hausfrauen verdienen mein mitgefühl….fast,aber nur fast hätte ich bei diesem thema weinen können…

verdammt nochmal wieso kann ich nicht richtig heulen?

Allen schlauen Schreibern gewidmet

Abgelegt unter: Allgemein — angelikademel @ 09:23

Der Erlkönig

(Ein Gedicht von Roß und Reiter)

1.Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

2. Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht!
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

3. Du liebes Kind, komm geh’ mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.

4. Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind,
In dürren Blättern säuselt der Wind.

5. Willst feiner Knabe du mit mir geh’n?
Meine Töchter sollen dich warten schön,
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.

6. Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.

7. Ich lieb dich, mich reizt deine schöne Gestalt,
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an,
Erlkönig hat mir ein Leids getan.

8. Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not,
In seinen Armen das Kind war tot.

(Goethe)

Den Klugen

Abgelegt unter: Allgemein — angelikademel @ 09:19

Machen Fremdwörter intelligent?

 

 

Konnotieren

Desavouieren

Perseverieren

Implementieren

Gerieren

Protagonisten

Sakrosanct

Kakophonisch

Euphemismus

Häretisch

Agnostizieren

Claqueure

Remittieren

Persiflieren

Rekurrieren

Reüssieren

Kontemplativ

Surrogate

Attitüden

Profan
.
.
.
.
.weitere sind willkommen!

Für Paul Celan

Abgelegt unter: Allgemein — angelikademel @ 09:10

Blumen im Herzen

Blumen im Herzen

 

 

 

Für Paul Celan

 

Du heißt Ich

Ich heiß niemand.

Kein Nam`, kein Wund`,

kein Wort

 

Du fällst,

ich halt.

Es fällt ein Schuß.

Ich fall`.

Kein Schoß.

 

Du lebst

und drehst

am Rad.

Kein Nam`,

kein Wund`,

kein Ort.

 

(AD)

Für B.

Abgelegt unter: Allgemein — angelikademel @ 09:05

Für B.

Für B.

 

Alles Liebe

 

 

Alles Liebe

aus dem Nebel

meiner Lust.

Alles Liebe

aus dem Regen

meiner Abgründe.

Alles Liebe

aus den Windkammern

der Eiszeit

im Elefantenland:

 

Wo Tiere

uralt werden

und Menschen

fröhlich

mit dem Strom

schwimmen,

dahingleiten,

auf dem Weg durch das

Tal der Fremden.

 

Alles Liebe

aus dem Hagel

meines Schmerzes

Alles Liebe

vom Harmoniedenkatoll

meines Gewitters

der letzten Tage.

Ich habe mich

aus den Fluten

gerettet

getrocknet

und lecke meine Wunden.

 

Alles Liebe.

 

(AD)

 

 

Für Gerd

Abgelegt unter: Allgemein — angelikademel @ 09:02

 

Meine Raststätte

 

Du gabst mir Kraft.

Du gabst mir Leid.

Du gabst mir Liebe

und unendlich Zeit.

Du warst weiß.

Du warst schwarz.

Du schienst verwerflich,

warst mein Bitter,

hast mich genährt-

Warst mein twitter.

 

Ich freu mich,

dich zu sehn

Bleib bei mir.

Ich laß dich nicht gehn.

Du gibst mir Kraft.

Du gibst mir Saft.

Du gibst mir Mus.

Du schenkst mir den Blues.

ersäufst meinen Verdruß,

meine unendliche Not

gibst im Überfluß,

bist mein Rettungsboot.

 

(AD)

 

 

pfingsten2009

Für Dirk

Abgelegt unter: Allgemein — angelikademel @ 08:57

für Dirk

für Dirk

Begegnungen

 

 

Ich wäre dir beim Grillen begegnet.

Ich wäre dir im Motorboot begegnet.

Ich wäre dir im  Regen begegnet.

Ich wäre dir im Schnee begegnet.

 

Bauten wir den Schneemann zusammen

und dann noch ein Iglu.

Gar glücklich

wären wir:

Wir wären uns im Himmel begegnet.

 

(AD)

 

EntzugII

Abgelegt unter: Allgemein — angelikademel @ 08:48

 

 

Es wird Donnerstag

 

Ich bin clean

vor dem Punkt

gegen allen Plan.

Ich bin clean

werd mich nie mehr

in deinem Herzen verfahrn..

Es schmeckt wie

Sachertorte mit Heißer Schokolade

oder wie

Schlagsahne im Himbeerbade

Ich weiß ,du lechzt

Nach Schlagsahne

mit den erdenen Beeren

Die wirst du nun künftig

an den Dienstagen

ohne mich verzehren.

 

 

Ich komm dann früher nach Haus

Und klick sie allein die Maus.

Die Himbeeren im Gepäck

der Rucksack ist schwer.

Ich hoffe ,er wird nicht leck.

Die Himbeeren schenk ich dem Kind

Wenn ichs zuhause find.

Das Kind freut sich sehr

Liebt sie doch Himbeeren mehr.

 

 

Sie ist mein,

mein Herz ist klein.

Laß ich niemanden hinein.

 

Vielleicht ein wenig Sonnenschein.

Vielleicht ein wenig Sonnenschein.

Der Schein ist mein.

Die Sonne  dein.

 

(AD)

Entzug

Abgelegt unter: Allgemein — angelikademel @ 08:46

 

Sonntagsentzug

 

Deine üppige Flaschenpost

kam heut morgen voller Rost

angeschwommen,

leicht mitgenommen.

Von der Schwüle der Nacht

läutete sie ganz sacht

an meinem Neuronentor

wo ich dich schon einmal verlor.

Ich rief spontan: Nein,

ich lasse dich nicht rein!

Du hast geblinzelt

wie mein wuschliges Katzentier

und maunztest vom innigen WIR.

Ich sprach vom Ich

und das recht inniglich.

Danach aber laut

und völlig unvertraut.

 

Nein ,nein, ich laß mir

mein Herz nie mehr rauben

auch nicht beim Kirschenklauben.

Nein, nein ,ich will meine Ruh`

und mach alle Fensterläden zu.

Nein, nein, du darfst mich

nie mehr lieben

auch nicht in der Scheune da drüben.

Nein, nein,

mein Herz ist klein,

laß dich nie mehr hinein.

 

Du Sonnenschein.

Du Sonnenschein.

Du Sonnenschein.

 

(AD)

27. Oktober 2009

Coming home

Abgelegt unter: Allgemein — angelikademel @ 21:52

http://www.youtube.com/watch?v=yJhJ_lR_5F4&feature=related

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