angelikademel

20. November 2009

Margrite und Phillippe

Abgelegt unter: Eine Liebe in Bamberg, Margrite und Phillippe — angelikademel @ 10:28

 

 

Phillippe -Der Poet

 

 

 

 

Margrite rannte zur Tür, fast atemlos quittierte sie den Brief…jaja er war von Phillippe und sie öffnete den Brief und las diese Zeilen. Es waren Zeilen einer leidenschaftlichen Liebe. Noch nie hatte er ihr soviel Nettigkeiten gesagt….er schrieb für andere dauernd – nur ihr hatte noch nie was geschrieben .

 

Was las sie da….was oh was..……oh Phillippe ich liebe dich, fuhr es ihr durch den Kopf…aber sie verwarf den Gedanken alsbald, denn sie wollte ihn nicht so richtig lieben wie es eine Frau tut, da er sich dann sicher bald eine andre sucht. Warum bist du so mein Liebster..murmelte sie an der Haustür.

 

Das Gedicht von Phillippe trug sie laut vor und ihre Patientin verstummte.

 

 

 

Margrite

 

 

Bin bald wieder da

Ich juble vor Freude.

So zart bei dir,

weich dein Wort.

Besoffen meine Lust,

eisklar mein Geist.

 

Unmaskiert

trinken wir

Saft und Milch

von der

guten Mutter

in unserm Film

 

Du und ICH,

nicht kaputtbar,

schlürfen den Herbst,

sind verzaubert

vom Neuschnee

unsrer Piste.

 

 

 

 

„Wer ist es, dieser wundervolle Zauberer,der Sie verzaubert? Die Zaubermädchen sind rar gesät, aber die Zaubererlehrlinge treiben hier Unfug“ wütete

ihre Patientin und meinte „des is aber alles ganz schö verwirrend“…Margrite nickte.

 

Nein sie liebte den einen nicht und den andern auch nicht. Der andre an den sie in letzter Zeit dachte, ist analytisch tätig hat viele intelligente Bücher geschrieben für die Menschen , oder auch das Volk …. in einem halben Jahr oder einem Jahr werden sie neu aufgelegt. Derart Intelligenz ist mir gefährlich aber macht auch Hofffnung. By god macht er mir Hoffnung. Ja,ja.

Keine Angst vor den Worten der andern. „Ich lebe weiter und zähle Schäfchen, dachte sich Margrite und ich will ihn nie mehr sehen, wenngleich er ein guter Typ ist.

 

 

Die Stunde war zuende und Margrite verabschiedete sich.

 

 

Es dämmerte, die kleine Iphigenie will mich treffen .

 

Kaum auf dem Grundstück sah sie, dass dasLicht brannte, Iphigenie wartete auf sie. So

zart, so klein, so liebevoll.

Sie strich um Margrites

Beine…“Ach du,    meine Kleine, meine Liebe, meine Kätzin. Du gute ,gute Iphigenie…..“

 

 

 

Sie legten sich ins Bett ,umarmten sich und schnurrten beide den Takt der Kirchturmuhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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